Am Sonntag (09. Mai 2021) drehte die Höhenströmung auf der Vorderseite eines Sturmtiefs auf dem Atlantik auf Süd (Quelle: Wetterkanal Kachelmannwetter). Dadurch etablierte sich über dem Alpenraum eine stürmische Südföhnlage!

Seit dem Mittag wurde am Bodensee vor Starkwindböen gewarnt. Am späten Sonntagnachmittag war es dann so weit. Der starke Südwind hat eingesetzt. Am Himmel zeigten sich die für den Föhn typischen linsenförmigen Lenticularis-Wolken. Der warme, trockene Wind erzeugte auf dem Wasser das typische Hitzeflimmern.

Vor der Hafeneinfahrt von Gohren hatte sich schnell eine ordentliche Welle aufgebaut.

Randnotiz:

Bei einem Standortwechsel – um die Wellen besser fotografieren zu können – bin ich mit meiner kompletten Ausrüstung über die Steine des Wellenbrechers balanciert. Da es schnell gehen sollte, habe ich mir den Rückbau gespart. Auf dem Rücken den Fotorucksack, in der rechten Hand meine EOS 80D (inklusive Stativ) und in der linken Hand hatte ich meinen Fernauslöser (der mit der Kamera verbunden war).

Es kam natürlich, wie es kommen musste… Einer der Steine war locker und mich hat es hingelegt. Kamera, Objektiv und Stativ sind alle noch heil. Mein Fernauslöser und meine linke Wade haben dafür ein paar „Kampfspuren“ abgekriegt.

Was habe ich daraus gelernt: In felsigem Gelände Kamera vom Stativ nehmen und obacht geben, wo man hin tritt.

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